Impfung und Homöopathie

Eine homöopathische Behandlung kann im Falle lebensbedrohlicher Infektions-erkrankungen nicht keine absolute therapeutische Sicherheit bieten.

Immerhin sind von großen Homöopathen des letzten Jahrhunderts etliche Einzelfälle homöopathischer Heilungen selbst schwerster Krankheitsfälle beschrieben.
Dennoch konnte auch die Homöopathie nicht die großen Seuchen des vergangenen Jahrhunderts stoppen, sowenig wie sie derzeit im großen Stile Erfolge gegen Aids, Rinderwahn, Ebola oder andere "moderne" Infektionskrankheiten vorweisen kann.

Eine überwiegende Zahl homöopathischer Ärzte führt Impfungen durch, wie eine Studie von 1998 aufzeigt. Es ist für viele Homöopathen kein Widerspruch zur übrigen ganzheitlichen Lehre, die körperlichen Abwehrkräfte durch Impfantigene gegen lebensgefährliche Erkrankungen zu stimulieren. Der weitaus größere Anteil kindlicher Infektionskrankheiten sollte hingegen natürlich verarbeitet werden. Bei diesen Infekten kann dann die homöopathische Stimulation und Heilwirkung im menschlichen Körper risikolos eingebracht werden.

Zur Verhinderung und Behandlung etwaiger Impfreaktionen setzen Homöopathen bewährte Arzneien ein:

  • Thuja: Hauptmittel lokaler und allgemeiner Impfreaktionen
  • Silicea: bei Impfreaktionen, anfälliger, (er-)kältlicher, zarter Kinder
  • Zincum: bei Unruhezuständen nach der Impfung
  • Impfnosoden (hochpotenziert): bei länger andauernden Nebenwirkungen.