Impfungen

orwort zur Impfentscheidung

Vielen von Ihnen, liebe Eltern, bereitet die Entscheidung wogegen und zu welchem Zeitpunkt sie Ihr Kind impfen lassen sollen, erhebliches Bauchgrimmen.

Die Einschätzung der Gefährlichkeit einer Infektionskrankheit, wie auf der anderen Seite die Möglichkeit von Komplikationen und Folgen von Impfungen sind die Quelle teilweise erbittert geführter Diskussionen.

Impfungen bewirken einen Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten.

Durch die Impfung wird der Organismus angeregt , körpereigene Schutzstoffe (Antikörper) zu bilden, wie sie auch nach einer durchgemachten Erkrankung auftreten (aktive Immunisierung). Im Gegensatz dazu stehen Antibiotika, die Keime abtöten, und damit die Abwehrarbeit hindern.

Das Problem ist, dass der Stimulationszeitpunkt bei der Impfung nicht von der Natur geleitet wird, dass der Stimulus schwächer als der Natürliche ist (um keine Risiken einzugehen) und dass künstliche Impfstoffe mit Zusatzstoffen versehen werden müssen, die Impfnebenwirkungen (Schmerz, Schwellung u.a.) hervorrufen können.

Verantwortliches Entscheiden setzt die Kenntnis wichtiger Fakten voraus.

Aus meiner Erfahrung mit 19.000 Patienten in den letzten 16 Praxisjahren sind die modernen Impfungen sehr gut verträglich und können Impfnebenwirkungen vermieden werden, wenn die Impfvoraussetzungen und damit der richtige Impfzeitpunkt (s.u.) beachtet werden.

Abstimmung, Planung des Impfkonzeptes, Terminierung

Im Routinefall werden nach dem Stiko-Impfplan u. gemäß den aktuellen Stiko-Empfehlungen die ersten Impfungen ab dem 2. oder 3. Lebensmonat als Kombinationsimpfstoff empfohlen. Der Säugling ist in diesem Alter bereits fähig in großem Maße Abwehrstoffe (Antikörper) zu bilden.

Zu diesem Zeitpunkt werde ich mit Ihnen unsere Impfmaßnahmen beraten.
Wir werden die Entscheidung welche Impfungen zu welchem Zeitpunkt durchgeführt werden, gemeinsam festlegen, wie auch die Frage ob sie kombiniert oder einzeln gegeben werden sollen.

Bitte verschieben Sie Ihre Impfzeitpunkte nach Möglichkeit nicht in die Wintermonate (Januar bis März). Dort sind die äusseren Bedingungen ungünstiger (Kälte, Auftreten zusätzlicher Infektionskrankheiten, etc.)

Auf der Grundlage des Stiko-Impfkalenders legen wir gemeinsam ein mit Ihnen abgestimmtes Impfkonzept für Ihr Kind an, das natürlich jederzeit nach aktuellen Gegebenheiten verändert werden kann.

Zu ihrer Information liegen Im Sprechzimmer Mappen mit den Herstellerinformationen zu den Impfstoffen und ihren Nebenwirkungen zur Einsicht bereit.