Fieber – Begleitung mit Globuli

Fieber ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Zeichen dafür, dass sich der Körper aktiv mit einem Infekt auseinandersetzt. Gerade bei Kindern ist Fieber häufig und in den meisten Fällen Ausdruck einer funktionierenden Immunabwehr. Entscheidend ist nicht allein die gemessene Temperatur, sondern vor allem der Allgemeinzustand des Kindes.

Homöopathische Globuli können bei unkomplizierten Fieberverläufen begleitend eingesetzt werden, um die Selbstregulation zu unterstützen. Sie ersetzen jedoch keine ärztliche Abklärung, insbesondere bei hohem, anhaltendem oder schlecht toleriertem Fieber.

Bewährte Globuli bei Fieber

  • Aconitum napellus
    Plötzliches hohes Fieber nach Kälte oder Schreck, starke Unruhe und Angst, trockene Hitze, großer Durst
  • Belladonna
    Rasch ansteigendes Fieber mit hochrotem Gesicht, heiße trockene Haut, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, meist kein Durst
  • Ferrum phosphoricum
    Beginnendes oder unklareres Fieber, mäßige Temperatur, wechselnde Gesichtsfarbe, noch guter Allgemeinzustand
  • Gelsemium sempervirens
    Langsam steigendes Fieber mit starker Müdigkeit, Schweregefühl, Zittern, wenig Durst, eher apathisch
  • Pulsatilla pratensis
    Wellenförmiges Fieber bei Erkältung, anhänglich-weinerlich, rascher Stimmungswechsel, kein Durst
  • Rhus toxicodendron
    Fieber mit innerer Unruhe und Gliederschmerzen, Bewegungsdrang, nächtliche Verschlechterung
  • Arsenicum album
    Fieber mit starker Erschöpfung, große Unruhe und Angst, Frieren trotz Fieber, häufiger Durst in kleinen Schlucken
  • Apis mellifica
    Fieber mit Schwellungsneigung, gerötete gespannte Haut, stechende Schmerzen, Hitzegefühl, geringe Trinklust

Globuli bei Sommergrippe

Dosierung
C6:  ggf. stündlich.
C12: ein- bis dreimal täglich.
C30: einmal täglich.

Sicherheit geht vor

Homöopathische Maßnahmen ersetzen keine notwendige ärztliche Behandlung. Bei sehr hohem Fieber, deutlicher Verschlechterung, Trinkverweigerung, starken Schmerzen, Atemproblemen, Nackensteife oder Unsicherheit sollte das Kind umgehend kinderärztlich vorgestellt werden.

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