Homöopathie beim Baby & Säugling
Globuli für Babys
Geburt und Anpassung an das Leben außerhalb des Mutterleibes sind natürliche Prozesse, die meist ohne medizinische Unterstützung bewältigt werden. im Bedarfsfall können Sie Ihr Baby nach der Geburt homöopathisch begleiten. Auch für Babys gilt, dass bei einer homöopathischen Behandlung keine übermäßigen Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Besonderheiten bei Babys
Im Säuglings- und Kleinkindalter werden Globuli vor der Gabe in etwas abgekochtem Wasser aufgelöst und anschließend teelöffelweise auf die Schleimhäute der Wangentaschen gegeben. Auf alkoholische Lösungen sollte in diesem Alter grundsätzlich verzichtet werden.
Babys reagieren oft sehr fein und sensibel auf homöopathische Reize. Aus langjähriger Erfahrung hat sich gezeigt, dass niedrige bis mittlere Potenzen – v. a. C12, gelegentlich auch C30 – im Babyalter in der Regel vollkommen ausreichen. Hochpotenzen wie C200 sollten sehr zurückhaltend und nur in gut begründeten Ausnahmefällen eingesetzt werden. So bleibt die Behandlung wirksam und gleichzeitig besonders schonend.
Homöopathie mit Augenmaß
Viele Anpassungsschwierigkeiten nach der Geburt, und auch die Unruhezustände ihres Babys regulieren sich von selbst. Wenn jedoch nach sorgfältiger Beobachtung deutlich wird, dass ihr Baby zusätzliche Unterstützung benötigt, kann eine gezielt ausgewählte homöopathische Begleitbehandlung sinnvoll und hilfreich sein. Ziel ist immer, die natürliche Selbstregulation behutsam zu unterstützen, nicht sie unnötig zu belasten.