Meine persönliche Ansicht

Erbitterte Wortgefechte um Fakten und Meinungen zwischen Impfskeptikern und Impfbefürwortern machen deutlich: die Impfentscheidung ist ein tiefgreifender emotionaler Akt für die Eltern und auch für den Kinderarzt. Daher möchte ich Ihnen meine ganz persönliche Grundstimmung hierüber mitteilen.

Je gesünder wir unsere Kinder aufziehen, in verantwortungsbewusster Schonung der Umwelt, mit biologisch hochwertiger Ernährung, reichhaltiger Zuwendung und Vermeidung missbräuchlicher Medikamenteneinsätze, umso weniger müssen wir Komplikationen von Infektionskrankheiten fürchten. Das homöopathische Wissen kann hierbei viel Hilfe leisten.

Den größtmöglichen Schutz vor bestimmten Infektionserkrankungen mit ungewissem Risiko, bietet nach derzeitigem Wissen die Impfung. Als Arzt habe ich eine Vielzahl von Hirnhautentzündungen behandelt und schwere Gespräche mit den Betroffenen über die Folgen zu führen gehabt. Ich habe Kleinkinder mit einer Kehlkopfentzündung im Notarztwagen ersticken sehen, und musste Säuglinge (in Afrika) an Tetanus sterben sehen, und auch manchen komplizierten Masern- oder Keuchhustenverlauf.

Angst ist ein schlechter Ratgeber - dies gilt in dieser Frage ganz besonders.

Die natürliche Umwelt und unser Schicksal ist nicht immer der Gesundheit der Menschen wohlgesinnt. Als praktizierender Kinderarzt empfinde ich Respekt  vor den unbezwingbaren Naturgesetzen und versuche meine bestmögliche Hilfe anzubieten, meist mit Homöopathie, wo es Sinn macht mit Impfungen und wenn es nicht vermeidbar scheint, auch mit allopathischen Pharmazeutika.