Insektenstiche bei Babies, Kindern, Jugendlichen

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Notfall: Anaphylaktische Reaktion bei Insektengiftallergie, Erdnussallergie

Insektengiftallergieen werden durch Bienen, Wespen, seltener durch Hummeln oder Hornissen verursacht. Bedrohliche Situationen sind selten.
Vorsicht: bei bekannten Insektengiftallergieen beträgt die Wiederholungsgefahr 60%.
Gefährlich sind Allgemeinreaktionen fernab der Stichstelle, wie: Nesselsucht mit stark juckenden Quaddeln, flushartige Rötungen, Kribbeln an Händen und Füßen, Gaumen-jucken, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Heiserkeit, Fremdkörpergefühl im Hals, Atemnot, Asthma, Angioödem, beschleunigter Puls, Schwächegefühl, Kreislaufkollaps.
Merke: je rascher die Allergiezeichen auftreten, desto gefährlicher > sofort Notarztalarm
Rasch den Stachel ohne Quetschen entfernen, kühlen mit Eiswürfel, Stich desinfizieren.
Notfallmedikamente:
  • Prednisolon-Zäpfchen 100mg, z.B. Klismacort®, Rectodelt® oder Celestamine®
  • Antihistaminika, z.B. Fenistil® (10 - 30 Tropfen), Cetirizin® (10 - 30 Tropfen)
  • Adrenalin, als Inhaler oder Autoinjektor (Fastjet®, Anapen®); (vorher trainieren!)
Eine wirksame Behandlung der Insektengiftallergie ist die Hyposensibilisierung.

Nota: Anaphylaktische Notfälle werden meist durch (Erd-)Nussallergieen, seltener durch Insektengifte ausgelöst.

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