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Zahngesundheit 2 / 4
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Die Problematik mangelhafter Zahngesundheit wurde hierzulande langezeit unterschätzt. Noch am Ende des vergangenen Jahrhunderts hatten nur 14% der 6jährigen, 3% der 15jährigen und 0,3% der 20jährigen hatten ein gesundes Gebiß. Diese Entwicklung alarmierte Eltern, Zahn- und Kinderärzte, eine effektive Vorbeugung zur Volkskrankheit Zahnkaries zu entwickeln. Diese Zeilen sollen Ihnen helfen im Dschungel der Ratschläge etwas Klarheit über die Möglichkeiten der vorbeugenden Zahnpflege zu gewinnen. (s.a. Zahnerhaltung (Univ. München)). |
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Zahnentwicklung |
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Bereits vor der Geburt, im 5. Schwangerschaftsmonat, beginnt die Mineralisation |
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Im Gegensatz zu den sogenannten langkettigen (hoch-molekularen) Kohlehydraten |
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Mikroorganismen im Zahnbelag |
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Bakterien (wie der Streptokokkus mutans) besiedeln insbesondere die Zahnbeläge. Sie spalten und vergären die Zuckermoleküle zu aggressiven Säuren. |
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Die Einwirkzeit des Zuckers im Mund spielt eine große Rolle bei der Karies-Ausbildung. So findet man schlimme Kariesfolgen der sog. Flaschenkinder, die ständig gesüßte Tees oder Säfte nuckeln. Zähneputzen kann Karies nur dann verhüten, wenn man die Zähne spätestens 40-60 Minuten nach dem Süßigkeitengenuß reinigt ! |
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Kariesanfälligkeit |
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Wie in allen Bereichen der Gesundheit haben wir naturgegeben unterschiedliche Veranlagungen widerstandskräftiger oder widerstandsärmerer Zähne. |
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Ernährung mit abwechslungsreicher Kost, Reduzierung des Zuckerkonsums, keine Nuckelflaschen als Beruhigungsmittel, keine Süßigkeiten in der Schulpause (etc.) |
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Gründliches Zähneputzen nach jeder Mahlzeit. |
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Regelmäßige zahnärztliche Kontrolle, Versiegelung von Fissuren, Testung der individuellen Mundkeimbesiedelung. |
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Fluorprophylaxe: Fluor ist ein körpereigenes Mineral, das in geringen Mengen |
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es wird über den Magen in den Körper aufgenommen und während der Zahnschmelzbildung (1. - 7. Lebensjahr) in den Zahnschmelz eingebaut. |
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Fluorid wird auch in den Speichel aufgenommen. Von dort wirkt es ebenfalls zahnschmelzhärtend und reduziert dort überwiegend die bakterielle Aktivität im Zahnbelag. |
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Täglicher Fluoridbedarf (nach Alter) |
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Eine zu hohe Fluordosierung ist zu vermeiden. Bei einer überhöhten Gabe von über 0,1 mg/kg über Monate gegeben, entstehen sogenannte Schmelzflecke im Zahn. Bei noch höherer Dosierung über Jahre verabreicht, können Einlagerungen ins Knochenskelett und auch Nierenschäden entstehen. Die Fluorid-Ernährungsbilanz Der tägliche Fluoridkonsum setzt sich zusammen aus:
Übersicht Fluoridgehalt von Nahrungsmitteln
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Übersichtstabelle Fluoridgehalt (pro 100g)
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