Die Impfentscheidung

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Nebenwirkungen / Komplikationen einer Impfung

Gelegentlich sieht man knötchenartige Verhärtungen (Granulome) als Reaktion auf Lösungsmittelzusätze oder Ödembildung (Reaktion auf Hib) an der Impfstelle. Meist bilden sie sich selbst zurück. Impfreaktionen hinterlassen ebenfalls keine anhaltenden Beschwerden.
Selten sind eine länger anhaltende Schreiunruhe (ohne weitere Folgen), sowie Fieber über 39,5°C. Bei entsprechender Veranlagung kann es zu Fieberkrämpfen kommen. Verletzungen durch die Injektion, wie Gewebsnekrosen, Nerven- oder Blutgefäß-verletzung sind selten, bleibende Beschwerden dabei (z.B. Taubheit, Mißempfindungen, Narben) sind extrem selten.
Sehr selten kann es nach Impfungen zu allergischen Reaktionen, schockähnlichen Kreislaufreaktionen, Atemstörungen, Krampfanfällen kommen. Eitrige Abszeße an der Injektionsstelle sind ebenfalls sehr selten.
Extrem selten sind Nierenentzündungen, Erkrankungen des Nervensystems, Blutbildveränderungen, oder anderen Komplikationen. Autoimmunkrankheiten können durch die Impfung einen Schub erfahren.
Die Zahl der Impfschadensfälle ist in den letzten Jahren weiter rückläufig. Waren es 1972 noch 191 Fälle sind es 1995 noch 46, 1996: 38, 1997: 39, 1998: 29 und 1999: 21 Fälle. (Quelle: Robert-Koch-Institut, Berlin)

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