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Homöopathische Impfung 16 / 17
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Homöopathie und Impflehre Es gibt keine homöopathische Impfung. Pikanterweise gibt es Ähnlichkeiten geschichtlicher und modelltheoretischer Art. Vor über 200 Jahren, im Jahre 1796 führte Edward Jenner die erste Pockenimpfung durch. Im gleichen Jahr veröffentlichte Samuel Hahnemann erstmals das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie. Beide Methoden arbeiten zudem mit Verdünnungen von potentiell krankmachenden Ursubstanzen. Und auch wenn sich beide Fachleute seinerzeit respektierten, wurden von Anfang an die gravierenden Unterschiede beider medizinischer Methoden ersichtlich. |
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Unterschiede: Homöopathie und Impfungen Die Impfung arbeitet mit abgeschwächten Krankheits-erregern (heutzutage: gereinigte Antigene von Erregern). Die Regeln der Potenzierung, die Beachtung der Konstitution des Menschen und der genauen Symptomatik der Erkrankung sind hierbei irrelevant. Die Impfmethode beruht auf einer gezielten Aktivierung von Abwehrzellen gegen bestimmte Krankheitserreger mittels derer gereinigten Antigene. |
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Das Grundgesetz der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip. In kleinster Dosierung verabreicht, können die homöopatischen Arzneien ähnliche Krankheitssymptome heilen, wie sie sie in normaler Dosis selbst auslösen würden. Die Arzneistoffe werden dabei aus pflanzlichen, mineralischen oder auch tierischen Substanzen gewonnen. In der homöopathischen Behandlung ist es sehr wichtig, die Gesamtheit der Symptome und die Konstitution des Erkrankten zu kennen, um ein möglichst passendes homöopathisches Arzneimittel auswählen zu können. Homöopathie ist also immer eine individuelle Medizin, die die Kenntnis der Konstitution des Patienten und seiner genauen Krankheitssymptome voraussetzt. |
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Innerhalb der Krankheitslehre der Homöopathie entwickelte sich auch die Methodik der Isopathie (nach C. Hering). Hierbei werden (ähnlich wie bei der Impfung) als Ausgangsmaterial für homöopathische Arzneien die Krankheitserreger selbst, aber auch Blut oder Körpersekrete, Impfstoffe oder Medikamente verwendet. Diese Substanzen werden nach den Gesetzen der Homöopathie potenziert. Sie werden zur besseren Unterscheidung auch Nosoden genannt. |
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Der Einsatz von Nosoden hat sich in der Homöopathie sehr bewährt. Am bekanntesten sind die sogenannten Erbnosoden Psorinum, Luesinum, Medorrhinum, Tuberculinum, etc., Krankheitsnosoden wie Scarlatinum, die Impfstoffnosoden u.a. . Aber auch die Nosoden können nur nach Kenntnis der individuellen Konstitution und auf eine spezifische Symptomatik hin, erfolgreich verabreicht werden. |
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Bedeutung homöopathischer Impfstoff-Nosoden |
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Das Märchen von der homöopathischen Impfung |
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