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Baby's Schlaf - Unruhezustände - Schreibaby 1 / 4
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Schlafbedarf: |
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Neugeborene haben noch keinen Tag- / Nachtrhythmus. Sie schreien aufgrund ihrer elementaren Bedürfnisse (z.B. Hunger Durst, Schmerz, Angst, Überreizung, Langeweile). Die täglichen Schreiphasen sind meist um die sechste Lebenswoche herum am längsten. Bis zu drei Stunden Babyschreien täglich werden häufig beobachtet und gelten als "normal". |
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Übermäßiges Säuglingsgeschrei hat mit den natürlichen Anpassungprozessen des Babys an seine neue Umgebung zu tun: |
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1. Ab dem Zeitpunkt der Geburt muß das Baby sein Verhalten vollkommen neu regulieren. Die neue Umgebung bringt eine Vielzahl von neuen Sinneseindrücken mit sich. Babys versuchen möglichst viel aufzunehmen, reagieren dann auch mal überreizt. |
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Schlafposition: Es wird empfohlen, Säuglinge in Rücken- oder Seitlage zu betten. Bitte keine Kopfkissen (Gefahr der Erstickung oder des plötzlichen Säuglingstodes). |
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Die übermäßige Schreiunruhe wird im Volksmund gerne auch "Drei-Monats-Kolik" genannt und ist leider ist ein verbreitetes Phänomen unserer Zeit. Typischerweise beginnt die Schreiunruhe nach ca. einer Woche und hält dann mehr oder weniger heftig über drei Monate an, mit einem Höhepunkt um die sechste bis achte Lebenswoche herum. Danach verschwindet sie spurlos und gottlob auch folgenlos. |
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Leider können wir unsere Babys noch nicht verstehen. Wir brauchen dafür viel Zeit und Geduld, die individuellen Bedürfnisse unseres Kinder richtig einschätzen zu lernen. |
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Bei uns Eltern - ich habe dies selbst erlebt - löst das Schreien einen "Beschützer-Reflex" aus. Sie möchten das Kind trösten. Das gelingt oft nur mit großen Mühen, oder gar nicht. Wir Eltern erleben Frustration und machen uns unterbewußt Vorwürfe, (noch) keine "guten" Eltern zu sein. |
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Die vielen "todsicheren" Ratschläge aus schlauen Büchern und unserer Umgebung (Oma, Nachbarn) sind sicher gut gemeint, doch oft nutzlos und verunsichern noch mehr. |
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Das Babyschreien ist oft anlagebedingt und zeigt große individuelle Unterschiede. Es gibt pflegeleichte, "buddha"-haft zufriedene Babies, und es gibt eben auch lebhafte, charakterstarke und neugierige Kleinkinder. Dies führt in den ersten Wochen nicht selten zu Überreizung und innerer Anspannung, die sich im Schreien entladen dürfen. |
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Die nachfolgenden bewährten Tipps sind Anregungen. Sie können sie in aller Ruhe ausprobieren und testen, ob sie Ihrem Baby und Ihnen gut tun. Lassen Sie sich von erfahrenen Fachleuten liebevoll dabei begleiten. |
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Glauben Sie mir: Sie sind auf dem besten Weg eine perfekte Mutter zu werden. Vertrauen Sie dabei ganz auf Ihre innere Stimme, auf Ihre Gefühlswelt. Ihr Baby vertaut Ihnen und wird sich nach einigen Wochen ganz auf Sie einstellen. |
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Bleiben Sie ruhig und gelassen. Halten Sie mit Ihrem Baby Blickkontakt und schenken Sie ihm ungeteilte Aufmerksamkeit. Auch wenn es weiter schreit und unsicher trinkt. Das Baby erspürt in Ihrer festen Zuneigung Geborgenheit. Nach einiger Zeit (es können auch mehrere Wochen sein) erkennt es das notwendige Urvertrauen und wird auch sicher ruhig. Dies dürfen Sie dann mit Ihrem Partner gebührend feiern. |
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Ihr Baby hilft Ihnen einen neuen passenden Familien-Rhythmus zu erlernen. Schlafen, Essen, Spielen und Spaziergänge werden zu bestimmten Tageszeiten stattfinden, wie auch die Stunden, zu denen Mamma und Pappa wieder Zeit für sich selbst bekommen. |
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Wenn Ihr Baby wach und ruhig ist, belohnen Sie es mit bewusster Zuwendung. Versuchen Sie es mit: Spielen, Streicheln, Reden, Singen, Schnullern, Herumtragen, Wickeln, etc. Reagiert Ihr Baby überreizt, lassen Sie es rechtzeitig zur Ruhe kommen. |
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Nach der Mahlzeit Aufstoßen lernen. Viele Babies können erst nach 10 - 20 Minuten aufstoßen. Legen Sie sie ruhig erstmal ins Bettchen und nehmen Sie sie auf , wenn sie unruhig werden und "nesteln". |
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Beim Wickeln an einem warmen Platz können leichte Bauchmassagen die Verdau-ungsarbeit anregen. |
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Herumtragen in der "Fliegerstellung", Füßchen mit Handteller festhalten, Baby's Beinchen dabei in Beugestellung bringen (erleichtert den Windabgang). |
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Läßt sich das Ihr Baby gar nicht beruhigen, will es möglicherweise alleingelassen werden. Lassen Sie es 10 Minuten alleine im Bettchen, es braucht die Chance zu lernen sich selbst zu beruhigen |
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Vater und Mutter sollten sich im "Baby-Dienst" abwechseln. |
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Therapeutisch verwenden wir ggf. Kümmelzäpfchen oder Windsalbe, da diese pflanzlichen Carminativa die noch unzulängliche Verdauungsarbeit des Säuglings unterstützen. |
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Verfahren der Regulationsmedizin, wie Homöopathie oder Laserakupunktur helfen ebenfalls die inneren Spannungszustände umzustimmen. |
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Presseartikel zum Thema Schlaf bei Babys und Kindern. |