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Babyzeit - von Geburt bis zum ersten Lebensjahr 6 / 6
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Babyschnullern - ein Problem ? |
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Denn wie jede Mutter rasch feststellt, hat das Saugen auch eine entspannende und beruhigende Wirkung. Sigmund Freud nannte es die orale Phase, in der die Gefühlswelt in erster Linie durch den Mund erfahren wird. Ist ein Baby aufgeregt, nuckelt es intensiver und schneller und beruhigt sich damit rasch wieder. Das Babysaugen baut also Spannungen und überschüssige Energien ab. |
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Die Schnuller-Einführung Sie können den Schnuller einführen, wenn Ihr Baby ein stabiles und regelmäßiges Trinkverhalten an der Brust (oder an der Flasche) entwickelt hat. Beachten Sie dabei, dass die Baby oft im Alter von 6 und 12 Wochen sogenannte Entwicklungsschübe durchläuft, in denen es länger und intensiver trinken darf. Weiterhin hat Ihr gemeinsamer Körperkontakt und die direkte Kommunikation mit Ihrem Baby Priorität. Darüberhinaus ist das Schnullern eine wertvolle alternative Methode zur psychischen Stabilisierung des Kindes und des gegenseitigen Erlernens von Autonomie und Selbstwert. |
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Rechtzeitig Schnuller entwöhnen Je länger man dagegen mit dem Abgewöhnen des Schnullers wartet, desto schwieriger wird es die zunehmende Macht der Gewohnheit zu durchbrechen. Bedenken Sie, dass im Kindesalter die stete Wandlung die Normalität ist, ein Ausbleiben der Weiterentwicklung - auf welcher Ebene auch immer - ist dagegen bedenklich. Die gängigen Empfehlungen, das Schnullern gegen Ende des zweiten Lebensjahres abzugewöhnen, halte ich für zu spät! |
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Nachteile durch zu langes Schnullern Die bekannten Nebenwirkungen des Schnullers entstehen allesamt bei zu spätem Abgewöhnen der Nuckel-Gewohnheiten. Bereits ab dem zweiten Lebensjahr können sich gravierende Verformungen der Kiefer und des Gaumens entwickeln. Es kommt zum so genannten lutschoffenen Biß, mit Zahnengstand, Kiefer- u. Zahnfehlstellungen, Neigung zu HNO-Infektionen (vermehrt Ohrenentzündungen), Sprechfehlern (insbesondere Lispeln), Karies. |
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Daumenlutschen Auch beim Daumenlutschen mancher Babys besteht zunächst kein akuter Grund zur Sorge. Der Daumen hat für das Kind den Vorteil stets erreichbar zu sein. Längerfristig führt das Daumenlutschen allerdings häufig zu stärkeren Zahnfehlstellungen und Kieferverformungen, die Daumen entzünden gerne im Bereich des Nagelbettes. Vorallem aber ist die Entwöhnung des Daumenlutschens in der Regel schwieriger, als das Abgewöhnen des Schnullers. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Baby zur Beruhigung daumenlutscht, empfehle ich frühzeitig dem Baby anstatt der Daumen einen kiefergerechten (NUK-) Babysauger anzubieten. |
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Tricks zur Schnuller-Entwöhnung
Ältere Kinder, ab dem 18. Lebensmonat können Sie durch gut vorbereitete Rituale von ihrer Schnullergewohnheit befreien. Der Sinn dieser Rituale ist es, den Kindern in aller Ruhe leicht verständliche Spielregeln zu verinnerlichen. Im natürlichen Streben nach mehr Eigenständigkeit, führen die Kinder solche Rituale dann gerne eigenständig aus.
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Auch für die Erziehungsrituale gilt:
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